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Lehrer informieren sich im Betrieb

VS Hahnbach und MH Rohrwerk als Partner

 

Hahnbach / Sulzbach-Rosenberg (ct). Im Rahmen der Hauptschulinitiative ist auch die Volksschule Hahnbach sehr bemüht, in Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben ihre Schüler optimal auf das Berufsleben vorzubereiten und ihre Ausbildungs- und Berufschancen zu steigern. In diesem Bemühen fanden sich die Hauptschullehrer der VS Hahnbach mit Schulleiter Christian Trummer im Rohrwerk Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg ein, einmal um das Werk zu erkunden, aber auch um über Anforderungen an die Schulabgänger zu sprechen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb zu erörtern.

Sie wurden von Koordinatorin Margit Högner sowie Dr. Helmut Zintl, Helmut Roth und Hans Donhauser empfangen. Ein Film informierte die Gäste über die Warmrohrfertigung und Kaltrohrerzeugung im Werk in Sulzbach - Rosenberg, deren "Trümpfe" vor allem höchste Qualität ihrer Produkte sowie termingerechte Lieferung sind.

 


 

Geliefert werden die Rohre in alle Welt und man ist immer bemüht, exakt die Kundenwünsche zu erfüllen. Hierzu sind häufig Umbauten der Produktion notwendig, aber auch hohe Investititonen für neue und modernere Verfahren, um konkurrenzfähig zu bleiben. So wurden gerade in jüngster Zeit große Anstrengungen durch Eigenleistung, aber auch Millionen-Beträge in einen Drehtellerofen zum Vorwärmen des Stahls, in neue Rollgänge und in ein modernes Getriebe für das Reduzierwalzwerk investiert. Stolz sei man, Einbau und Elektroinstallation der neuen Anlagen weitgehend in Eigenregie leisten zu können, ein Ergebnis der guten und bedarfsgerechten Ausbildung von Industriemechanikern, Mechatronikern und Elektroinstallateuren..

Ein ausführliche Besichtigung des Werks mit eingehenden Erläuterungen durch Helmut Roth verschafften den Lehrkäften einen guten Einblick in die Lagerhaltung, die eigentliche Produktion und auch die Absatzwege des Werkes.

 

 

Sehr beeindruckt war man von der Organisation und vom reibungslosen Ablauf der Arbeitsprozesse und der hohen Arbeitsmoral der Beschäftigten unter nicht immer ganz einfachen Bedingungen. Es wurde deutlich, dass sehr hohe Ansprüche an Zuverlässigkeit und Flexibiliät der Mitarbeiter gestellt werden, dass aber auch Interesse und solide Grundfähigkeiten -gerade in Mathematik- heute unerlässlich sind, um in den Berufen zurecht und vorwärts zu kommen.

Gerade um diese Anforderungen und Voraussetzungen drehte sich auch der Gedankenaustausch zwischen den Firmenmitarbeitern und Lehrkräften. Beide Seiten konnten bereits über positive Effekte der bisherigen Kontakte durch Praktika und Ausbildung berichten. Man vereinbarte den Besuch eines Werksmitarbeiters in der Schule, gerade um den Schülern authentisch die notwendigen Anforderungen und Voraussetzungen vor Augen zu führen.