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Von Kooperation profitieren beide
Volksschule Hahnbach und Herding Filtertechnik als Partner

Im Rahmen der Hauptschulinitiative ist auch die Volksschule Hahnbach sehr bemüht, in Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben ihre Schüler optimal auf das Berufsleben vorzubereiten und ihre Ausbildungs- und Berufschancen zu steigern. In diesem Bemühen fanden sich die Hauptschullehrer der Schule Hahnbach mit Schulleiter Christian Trummer bei Herding im Industriegebiet Nord in Amberg ein, einmal um das Werk zu erkunden, aber auch um über Anforderungen an die Schulabgänger zu sprechen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb zu erörtern.

Betriebsleiter Wolfgang Raabe erläutert den Betrieb

 


Sie wurden vom Betriebsleiter Wolfgang Raabe sowie den Ausbildern Christian Kammerl und Peter Irler empfangen. In einer Präsentation informierte der Betriebsleiter die Gäste über die Geschichte und Entwicklung des Werks, aber auch die Produkte und die weltweiten Geschäftsverbindungen. Das Unternehmen stellt Filterelemente, Filtergeräte und Filteranlagen zur Abscheidung von Stäuben und Aerosolen aus gasförmigen Medien her und beliefert weltweit Industrieuntenehmen unterschiedlichster Branchen. Ein weiteres wichtiges Geschäftsfeld ist die Fluidtechnik. Nach wie vor liegt der Schwerpunkt der Unternehmensphilosophie auf Forschung und Entwicklung und auf der engen Verknüpfung von Grundlagenforschung und praktischer Anwendung. Mit maßgeschneiderten Lösungen, die in eigener Fertigung von hochqualifizierten Mitarbeitern hergestellt und durch sie montiert und gewartet werden, mit kurzfristigem Reagieren auf unterschiedlichste Kundenwünsche und mit einem unübertroffenen Qualitätsstandard behauptet man sich als einer der weltweiten Marktführer. Das Unternehmen sieht seine Mitarbeiter als größtes und zukunftssicherndes Kapital; es bildet daher ständig Jugendliche in den verschiedensten kaufmännischen und technischen Berufen aus und bietet auch nach der Ausbildung sichere Arbeitsplätze und Aufstiegschancen im Betrieb. Neben der engen Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und Hochschulen sieht man auch in der Kooperation mit Schulen vor Ort eine gute Möglichkeit, geeignete Mitarbeiter zu finden.

 

 

Ein ausführliche Besichtigung des Werks mit eingehenden Erläuterungen durch Wolfgang Raabe verschaffte den Lehrkräften einen guten Einblick in den Bau der Stahlgehäuse und der Filteranlagen selbst, die Lagerhaltung die Absatzwege des Werkes. Sehr beeindruckt war man von der Organisation und vom reibungslosen Ablauf der Arbeitsprozesse und der hohen Arbeitsmoral der Beschäftigten. Es wurde deutlich, dass sehr hohe Ansprüche an Zuverlässigkeit und Flexibilität der Mitarbeiter gestellt werden, dass aber auch Interesse und solide Grundfähigkeiten -gerade in Mathematik- heute unerlässlich sind, um in den Berufen zurecht und vorwärts zu kommen.

 

 Im Konferenzraum gab es neben fruchtbaren Gesprächen auch eine kräftige Brotzeit

Gerade um diese Anforderungen und Voraussetzungen drehte sich auch der Gedankenaustausch zwischen den Firmenmitarbeitern und Lehrkräften. Beide Seiten konnten bereits über positive Effekte der bisherigen Kontakte durch Praktika und Ausbildung berichten. Man vereinbarte, die Kooperation durch Intensivierung der Kontakte und verschiedene Maßnahmen weiter zu vertiefen und zum Nutzen beider Partner auszubauen.