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  • Sponsorenlauf 2018

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    Gleich geht's los!

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    Hahnbacher Sprint-Star Katrin Fehm

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  • Die Ausbildungsoffensive-Bayern on Tour in Hahnbach: Berufsorientierung für Jugendliche an bayerischen Schulen

    Die AusbildungsOffensive-Bayern, ein Projekt der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm zur Berufsorientierung, machte Station an unserer Schule. Schüler und Schülerinnen der Klassen 8 M, 9R, 10 Ma und 10 Mb informierten sich im Rahmen einer Unterrichtsstunde über das Ausbildungsangebot in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie.

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    In der interaktiven „Unterrichtsstunde“ zur Berufsorientierung stand für die Klassen 9Ma und 8R die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Vom Info-Team der Ausbildungsoffensive-Bayern bekamen sie wertvolle Tipps und Anregungen für ihre Berufswahl. Spielerisch ermittelten die Jugendlichen ihre beruflichen Interessen und tauschten sich über persönliche Stärken und Talente aus. Die Info-Teamer informierten die Schüler und Schülerinnen über die große Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten und dualen Studiengängen in der M+E Industrie.

  • "Fair Trade" zu Gast aus Regensburg

     

    Kompetent, lebendig und fundiert vermittelte die Referentin Sabine Leistner den Grundsatz des Begriffes „Nachhaltigkeit“. Im Rahmen der Woche der Nachhaltigkeit wurde von den Soziales-Gruppen der 10. Klassen der Mittelschule Hahnbach mit ihren Fachlehrkräften Franziska Siegert und Lydia Demleitner-Kotz ein Vortrag der Steuerungsgruppe „fair trade“ in Regensburg organisiert. Im Zentrum stand die Frage: „Wie kann ich umwelt- und ressourcenschonend wirtschaften und handeln, ohne mein Leben auf Kosten anderer zu gestalten. Es wird nur so viel verbraucht, wie die Welt verträgt, auch in Bezug auf kommende Generationen, frei nach dem Motto: „You are not alone!“

    In Eine-Welt-Läden würden Produkte verkauft, die wie selbstverständlich zu unserem Alltag gehören, deren Rohmaterial aber nicht bei uns geerntet wird, sondern in Drittländern. Es handelt sich hierbei vor allem um Kaffee, Kakao, Reis, Gewürze, Orangen, Bananen und vieles mehr.

    Zunächst jedoch sprach Frau Leistner Kleidungsmaterial an. Hier werden tierische, pflanzliche und synthetische Fasern aus Erdöl (Polyester, Acryl) unterschieden. Letztere würden sich aber nicht so angenehm auf der Haut anfühlen. Die Referentin berichtete über Wolle von Schafen, Alpakas, Angoraziegen und -kaninchen; Seide von Seidenspinnerraupen; pflanzliche Fasern wie Baumwolle, Leinen, Jute.

    Etwas ausführlicher ging Frau Leistner auf die Baumwollproduktion mit ihren vielen Nachteilen ein. Die riesigen Monokulturen würden 20 bis 25 Mal pro Anbauperiode mit Pestiziden gespritzt, wobei die Arbeiter ohne Schutzmaske oder Schutzkleidung arbeiten würden. Zudem verursacht die Baumwollproduktion einen immensen Wasserverbrauch, der beispielsweise in Usbekistan fast zum völligen Austrocknen des Aralsees geführt hat (Fläche so groß wie Bayern), weil zwei Flüsse auf Baumwollfelder umgeleitet wurden. Auch die niedrigen Löhne, die die Bauern für ihre schwere Arbeit von Zwischenhändlern der großen Firmen erhalten, war ein Thema. Aufgrund fehlender Schulbildung können sie nicht handeln und müssen sich mit den angebotenen Verdiensten zufrieden geben. Nicht zuletzt ist Kinderarbeiteine schwerwiegende Begleiterscheinung. 90 Millionen Kinder müssen weltweit als billige Arbeitskräfte mithelfen. Oft leiden sie an extremen Hauterkrankungen, da sie bei der Ernte ohne Schutz inmitten der gespritzten Pflanzen stehen. Kinderarbeit ist übrigens auch bei der Produktion von Fußbällen ein Thema. 80 bis 90% aller Bälle werden in Pakistan von Kindern hergestellt.

    Der Hauptlieferant von Baumwolle ist Usbekistan.

    Vernäht werden die Stoffe in Asien. Warum? Gearbeitet wird 12 bis 16 Stunden am Tag von Montag bis einschließlich Sonntag. Die Fabriken entsprechen bei Weitem nicht unseren Sicherheitsstandards, so dass es immer wieder zu Unfällen durch einstürzende Gebäude kommt, bei welchen schon viele Arbeiter den Tod fanden.

    Bis eine Jeans zu uns nach Deutschland kommt hat das Material etwa 50.000 Kilometer zurückgelegt. 8.000 Liter Wasser wurden verbraucht. Die blaue Abwasserfarbe ist an Flussmündungen aus der Vogelperspektive erkennbar. Die Jeans werden aufgrund der Mode zudem gezielt sandgestrahlt. Das erzeugt Staub-Lungen bei den Arbeitern.

    Und wie lange wird so eine Jeans getragen? In den Warenhäusern erfolgt alle 4 Wochen ein Sortimentswechsel. Kleidung, die nach kurzer Zeit unmodern ist oder nicht mehr gefällt, könnte fairer Weise bei einem Kleiderkreisel (Internetplattform) billiger ver- oder gekauft werden. Allerdings werden dadurch viele Pakete hin und hergeschickt (Energieverbrauch). Zudem gibt es viele Altkleidercontainer oder Altkleidersammlungen. Bei Kleidertauschparties würden Kleidungsstücke bei Kaffee und Kuchen und angenehmer Atmosphäre ausgetauscht. Für Handys gäbe es oft auch Sammlungen. Wertvolle Metalle aus alten Schubladenhandys würden dabei recyclet.

    Nicht zuletzt würde ältere oder nicht verkaufte Kleidung wieder in Indien landen, wo sie bergeweise nach Farben sortiert und zu neuen Fäden verarbeitet würde.

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    Im zweiten Teil referierte Frau Leistner über Kakao. Die alten Azteken verwendeten Kakaobohnen als Zahlungsmittel. Kakao liebt Wärme und Schatten. Deshalb wird der Strauch unter Bananenstauden gepflanzt. Nach 5 Jahren erscheinen Blüten, aus denen die Schoten entstehen. Diese werden mit Macheten (Kinder verletzen sich oft dabei) halbiert und die weißen weichen Bohnen heraus gekratzt.

    Es folgt das Fermentieren – eine Gärung über 4 bis 5 Tage. Danach werden die Bohnen zum Trocknen ausgebreitet und dabei braun. In Säcken kommen sie zu uns, werden geraspelt oder fein zu Pulver vermahlen.

    Aus den stark fetthaltigen weißen frischen Bohnen wird Kakaobutter (wie Öl) gepresst. Weiße Schokolade besteht nur aus weißen frischen Bohnen, dunkle Schokolade aus getrockneten braunen Bohnen.

    Die Elfenbeinküste ist Kakao-Lieferant Nummer 1. Jeder Vierte dort lebt vom Kakaoanbau. Die Bauern sind so arm, dass ihre Kinder keine Schule besuchen können, sondern mitarbeiten müssen, damit die Familie überleben kann. Viele der ärmsten Kinder werden laut der Referentin als Sklaven an Bauern verkauft. Sie leiden an Rückenschäden und Migräne durch die Pestizide.

    Eine-Welt-Läden beziehen ihre Waren direkt von den Produzenten. Daher sind die Waren etwas teuerer als im „freien“ Handel. Dafür wird aber garantiert, dass der größte Teil des Verkaufspreises beim Erzeuger ankommt.

    Während des Vortrags bot Frau Leistner den Schülerinnen und Schülern auch braune und weiße Schokolade zum Probieren an. Dieses Angebot wurde gerne angenommen.

    Bei uns in der Gegend gibt es Eine-Welt-Läden in Sulzbach, Amberg, Weiden. Am Hahnbacher Fronbergfest ist regelmäßig ein Stand vertreten.

    Das „Fair-Trade-Siegel“ garantiert den direkten Weg vom Produzenten in den Handel. Leider wirkt es der Kinderarbeit nur zu 1% entgegen. Aber es ist zumindest ein Tropfen auf den heißen Stein – der Anfang eines besseren Weges.

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    Herzlich bedankten sich Schüler und Lehrkräfte bei Frau Leistner für den eindrucksvollen Vortrag.

     

     

     

  • Entlassfeier der 9. und 10. Klassen

    Mit einem beeindruckenden Gottesdienst in der Wallfahrtskirche auf dem Frohnberg begannen die Entlassfeierlichkeiten für 60 Schüler der Mittelschule Hahnbach. Ein Schülerchor unter Leitung von Regina Rester-Achhammer sorgte für einen ansprechenden Rahmen. Pfarrer Dr. Christian Schulz stellte dabei im persönlichen Umgang die Menschlichkeit heraus. Nicht nur gute Zeugnisse seien wichtig. Im Erkennen, wo Fähigkeiten und Neigungen liegen, müsse der ganze Mensch im Blick sein. Der richtige Maßstab zu Gott und den Menschen dürfe nicht verloren werden. „Bleiben wir auf dem Teppich, damit alle einer guten Zukunft entgegengehen.“

    Für die Musik bei der Feierstunde in der Josef-Graf-Halle sorgte die Schulband unter Leitung von Lehrer Klaus Haslbeck. Rektor Heinz Meinl stellte fest, dass besondere Tage auf besondere Weise begangen werden. Schüler und Lehrer können stolz auf die Ergebnisse sein. So haben alle bis auf einen Schüler der 9. Klasse die Mittelschule erfolgreich abgeschlossen. 56 Prüfungsteilnehmer haben, teilweise mit hervorragenden Ergebnissen den Quali geschafft. Bei der M 10-Prüfung haben von 40 Teilnehmern bis auf zwei den mittleren Mittelschulabschluss erlangt. Die gute Ausstattung der Schule durch die Gemeinden Hahnbach und Gebenbach als Sachaufwandsträger habe daran ihren Anteil. Besonders erfreulich sei auch, dass alle Absolventen, sofern sie nicht eine weiterführende Schule besuchen wollen, einen attraktiven Ausbildungsplatz gefunden haben.

    Die Klassenleiter Fritz Neumüller (9R), Jürgen Schneider (10Ma) und Sabine Nittke (10Mb) ließen die letzten Jahre, auch mit amüsanten Begebenheiten, Revue passieren. Die Abschlusszeugnisse überreichten sie einzeln mit persönlichen Worten an die Prüflinge.

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    Zum Bild: Mit Elterbeiratsvorsitzender Julia Jung (vorne links), Klassenleiter Fritz Neumüller (vorne rechts), Bürgermeister Peter Dotzler, Rektor Heinz Meinl, Klassenleiter Jürgen Schneider und Sabine Nittke, Schulamtsdirektor Heinrich Koch, Konrektor Stefan Ottmann und Bürgermeister Bernhard Lindner (hinten von links) freuten sich die Abschlussbesten über ihre Ergebnisse

     

    Schulamtsdirektor Heinrich Koch zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Schüler. Zusammen mit den diesjährigen Ergebnissen und denen der letzten Jahre könne in Hahnbach von einer Erfolgsbilanz gesprochen werden. Die Bürgermeister Bernhard Lindner und Peter Dotzler hatten Lob für Schüler und Lehrer. Sowohl die Redebeiträge der Lehrer als auch der der Schülersprecher seien ein Beleg für Ausgewogenheit und Menschlichkeit in der Schule. Als Sachaufwandsträger bedankten sie sich für den verantwortungsvollen Einsatz der Lehrmittel.

    Elternbeiratsvorsitzende Julia Jung hatte Komplimente für die Leistungen der Schüler und den Einsatz der Lehrkräfte. Nach dem Lied „Time to say Goodbye“ und einer Feuershow im Pausenhof wurden alle zu einem Stehempfang mit einem von der 9. Klasse unter Federführung der Fachlehrerin Anita Donhauser-Koller vorbereiteten Büfett eingeladen.

    Als Auszeichnungen gab es für die Prüfungsbesten der Klasse R9 im Quali für Rebekka List (Schnitt 1,9), Meryem Misral (2,0), Niklas Steinmetz (2,0) und Melina Seifert (2,2) und von den M-Schülern für Maximilian Kummert (1,44), Silke Reichl (1,56), Dominik Späth (1,89) und Luisa Thiel (1,89) Präsente.

    (Josef Iberer)

  • Ehrung der Jahrgangsbesten

    Ehrung der Jahrgangsbesten

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    Am 14.07.2017 wurden Schüler unser Mittelschule von Schulamtsdirektor  P. Junge und dem zweiten Bürgermeister der Stadt Amberg, M. Preuß,  im König-Rupprecht-Saal in Amberg geehrt, weil sie die besten Ergebnisse bei dem Qualifizierenden Mittelschulabschluss und beim Mittelschulabschluss erzielt hatten. Geehrt wurde Rebecca List der Klasse 9, weil sie mit einem Notendurchschnitt von 1,9 den besten Qualifizierenden Hauptschulabschluss hatte. Geehrt wurde auch Maximilian Kummer, der mit einem Notendurchschnitt von 1,44 den besten Mittelschulabschluss erzielte.

  • Erste-Hilfe-Kurs für die Abschlussklassen

    Am 12.07.2017 lernten die Abschlussklassen, Menschen in Not zu helfen. Herr Hirmer und Herr Trummer vom BRK kamen dazu eigens in die Mittelschule Hahnbach und erklärten den Schülern Schritt für Schritt, was wann zu tun ist. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde das Notruf-Absetzen besprochen und von einzelnen Schülern durchgespielt. Den Schülern wurde gezeigt, an „Opfern“ aus den eigenen Reihen, wie man eine Bewusstlosigkeit überprüft und erkennt.

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    Zur aktuellen Thematik hatten die Klassen gelernt, wie man sich beim Ersteintreffen bei einem Verkehrsunfall verhält. Nach der Theorie ging es im Pausenhof weiter. Die Jugendlichen probierten an Mitschülern die stabile Seitenlage und übten das Anlegen eines Druckverbandes.

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    Selbst die Helmabnahme einer bewusstlosen Person wurde geübt.

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    Nachdem die Schüler das verstanden hatten, wurde an einer Puppe die Wiederbelebung eines Verunglückten geübt. Herzrhythmusmassage und Beatmung war für die Anwesenden kein Problem.

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    Als nächstes  wurde noch der Defibrillator vorgestellt und seine Anwendung demonstriert.

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    Zum Schluss wurden noch Fragen aus den Reihen der Schüler beantwortet und die Vorgehensweise bei verschiedenartigen Notfällen erläutert.

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    Die Abschlussklassen der Mittelschule Hahnbach haben erfolgreich am Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen.

    Bianca und Sophia, 10Ma

     

  • Tanzkursabschlussball

    Die Abschlussklassen der Mittelschule Hahnbach feierten ihren Tanzkursabschlussball im Gasthaus Ritter in Hahnbach.

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    In zehn Wochen vermittelte Frau Haug den Schülern die Grundlagen des Tanzens. Geübt wurden Rumba, Cha-cha-cha, Jive, Foxtrott, Langsamer Walzer und Wiener Walzer in der Turnhalle der Mittelschule. Abgerundet wurde das Programm mit zwei Freestyle-Tänzen.

    Eröffnet wurde der Abschlussball mit einer Promenade. Nach dem Elterntanz, einem Langsamen Walzer, setzten die Tanzschüler in mehreren Tanzrunden die erlernten Tänze in die Praxis um.

    Zum „Tanzpaar des Abends“ wurden Lorena Rösel und Luca Hackl von den Schülern gewählt.

  • Nachtrag: Der Nikolaus kommt!

    Ja, er war da! Und in sieben Monaten wird er hoffentlich schon wieder kommen...

    Auch in dieser Vorweihnachtszeit machten sich die Schülersprecher auf den Weg, um als Hl. Nikolaus und als Knecht Rupprecht kleine Überraschungen an die Grundschüler in Hahnbach und Gebenbach zu verteilen. Die eine oder andere Klasse sang ein Lied oder sagte ein Gedicht auf, bevor der Nikolaus und sein Knecht Geschenke verteilten. Alle Grundschüler waren sehr erfreut, dass der Nikolaus und sein Gefolge an sie gedacht hatten. Auch die „Großen“ hatten ihren Spaß.

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  • Kosmetiknachmittag: Wahre Schönheit kommt von innen – aber nicht nur!

    Religionslehrerin Rita Weiß und Jugendsozialarbeiterin Sabrina Gebhard haben die Schülerinnen der siebten bis zehnnten Klassen zu einem Kosmetiknachmittag am Freitag, den 24. März, eingeladen.

     

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    Die Kosmetikerin Annette Rester (Inhaberin Arevita, Amberg) führte die Mädchen mit professionellen Tipps durch die Welt der Hauthygiene und des Schminkens.

    Begonnen wurde mit dem Erklären des Basiswissens, nämlich dem Aufbau der Haut: Drei Schichten, die Epidermis, Dermis und Subcutis sind übereinander gelagert. Dazu passend wurde die richtige Reinigung und Pflege der Gesichtshaut erläutert.

     

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    Um die Mädchen nicht länger mit theoretischem Wissen aufzuhalten, ging es mit der Reinigung der Haut durch Tonic und dem anschließendem Schminken weiter. Um das richtige Kompaktmake-Up wählen zu können, ist im Vorfeld die Bestimmung des Hauttyps wichtig. Hierbei gibt es einen eher rötlichen und eher gelblichen Typ.

    Eyeliner und Kajal sind wohl allen Frauen ein Begriff. Doch auch die richtige Anwendung zur angebrachten Betonung der Augen soll gelernt sein. Hierzu gibt die Kosmetikerin wertvolle Hinweise, auf welche Kriterien beim Kauf von Schminkutensilien geachtet werden sollte.

    Den Abschluss des Kosmetiknachmittags bildetet das Auftragen von Rouge.

     

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    Die Mädchen waren im Gesamten durchweg begeistert von den theoretischen und praktischen Erfahrungen, die ihnen Frau Rester näher gebracht hat und bedanken sich mit einem Applaus.

  • Mittelschüler im "Energiespardorf" der Stadtwerke Amberg

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    „Energiespardorf Bayern“ – was muss man sich darunter vorstellen, fragten sich die Schüler der 8. bis 10. Klassen der Mittelschule Hahnbach, als sie gefragt wurden, ob sie dieses besuchen wollten. Noch erstaunter zeigten sie sich, als die Fahrt zu den Amberger Stadtwerken ging. Hier veranschaulicht der Bund Naturschutz, unterstützt durch die Stadtwerke Amberg, in einem Modelldorf die drei zentralen Säulen des Klimaschutzes künftiger Jahre „Energiesparen, Energieeffizienz und Nutzung Erneuerbarer Energien“. Dabei können Energierzeugung und Energieverbrauch in realen Situationen am Modelldorf simuliert werden.

    Am Ergometer mussten die Schüler möglichst gleichmäßig über einen längeren Zeitraum treten, um damit das Wasser in einem Wasserkocher zu erhitzen. „Das hätte ich nicht gedacht, dass die Erzeugung von Strom so anstrengend sein kann“, schnauften die Schüler. „Da sollte man schon aufpassen, dass man Strom nicht unnötig vergeudet“, ergänzte ein anderer. Als Herr Herbst darüber informierte, dass man 10 Stunden lang mit dieser Intensität in die Pedale treten müsste, damit 1 kWh Strom erzeugt worden wäre, staunten die Schüler nicht schlecht.

    Danach bekamen die Schüler Informationen zum Energie-Label an Elektrogeräten und erfuhren, dass auch ausgeschaltete Geräte Strom verbrauchen. Verantwortlich dafür ist der Stand-by-Modus der Geräte. Hier kann eine abschaltbare Steckdose Strom und Kosten sparen.

    Im „Modelldorf“ erkannten die Schüler mittels Steckmodulen, die den Verbrauch der Haushaltsgeräte simulieren, wie sich der Stromverbrauch verändert, wenn herkömmliche Geräte durch energiesparsame Geräte ersetzt werden, ohne dass dadurch die Leistung des Gerätes schlechter wird.

    Im letzten Schritt durften sie Erneuerbare Energien zur Erzeugung des benötigten Stromes einbauen und erkannten, dass durch die Nutzung von Sonne, Windkraft und Biogas der Kohlenstoffdioxidausstoß in die Athmosphäre drastisch gesenkt und damit die Klimaerwärmung eingedämmt werden kann.

    Vom Besuch des Energiespardorfes sensibilisiert, wollten einige Schüler sofort in der Schule Stromverschwendung aufspüren und mithilfe von Strommessgeräten nach Stromfressern in Schule und Zuhause suchen.

    Für Lehrer Wolfgang Schmidt, der die Besuche organisierte, steht fest, dass diese Einrichtung für unsere Schüler ein „Meilenstein“ auf dem Weg  zum „Energiesparen“ und zur „Energiewende“  ist.

  • Hahnbacher Mittelschüler unterwegs nach England

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    43 Mittelschüler aus den Klassen 7M, 8, 8M und 10M machten sich am Schuljahresende auf die Reise nach Rochester in England. Nachdem sich alle nach der Abschlussfeier der Abgangsklassen von der Schulleitung verabschiedet hatten, fuhren sie mit ihren vier Lehrkräften nach 22 Uhr los, um am nächsten Vormittag überpünktlich die Fähre von Dünkirchen nach Dover zu erreichen. Die Überfahrt verlief problemlos und gegen 11 Uhr erreichte man Dover.

    Der erste Stopp war wieder in Canterbury, dort konnte alle bei herrlichstem Wetter erste Einkäufe mit englischem Geld tätigen oder das typisch mittelalterliche Städtchen kennenlernen.

    Auf dem Weg von Canterbury nach Rochester hatten sie großes Pech ! Hier stand der Bus 5 ½ Stunden im Stau ! Endlich angekommen, warteten schon die Gasteltern auf ihre Ankömmlinge. Viele waren so müde, dass sie sofort zu Bett gingen.

    Nachdem dieser erste Tag so lang war, wurde das Programm für den Samstag kurzfristig geändert. Von den Gasteltern morgens gebracht, erhielten die Schüler  bei einem Spaziergang durch Rochester’s High Street einen ersten Eindruck von Rochester. Anschließend ging es mit dem Bus in das mondäne Strandbad Brighton. Freudig nutzten viele der Schüler die Gelegenheit, bei bewölktem Wetter im Meer zu baden. Zurück in Rochester war  am Abend Gelegenheit,  mit den Gasteltern den Abend zu verbringen und sich in Englisch zu unterhalten.

    Nun war am Sonntag der  obligatorische Ausflug nach London an der Reihe. Von der Themse aus ging es zum Parlamentsgebäude, wo der erste kleine Wachwechsel der Horse Guards beobachtet werden konnte. Weiter ging es zum Buckingham Palace, wo mit viel Musik die große Wachablösung folgte. Über den Trafalgar Square  gelangte man zu Covent Garden mit vielen kleinen Läden und Marktständen, hier wurde die Mittagspause verbracht.  Vom Tower of London aus legte das Boot ab, das uns unter der Tower Bridge hindurch nach Greenwich brachte. Viele Fotos entstanden, als die Schüler auf dem Null Meridian in Greenwich standen. Von hier aus ging es zurück nach Rochester.

    Am Montagmorgen begann der Unterricht in der King School, den englische Lehrkräfte hielten. Nachmittags fand der Küstenausflug nach Whitstable bei herrlichstem Wetter statt.

    Am Dienstag war nach dem Unterricht  Zeit für das Guild Hall Museum in Rochester, zum Bowlen und zum Einkaufen.

    Mittwochvormittag war wieder Schule und anschließend stand der Besuch des National Maritime Museum, des Segelschiffes Cutty Sark und eines Marktes in Greenwich auf dem Programm.

    Nun war auch schon der letzte Tag da ! Am Donnerstag hieß es Kofferpacken und Abschiednehmen von den Gasteltern, denn nach der Schule war die Abfahrt nach Dover zur Fähre. Obwohl der Bus früher als geplant an der Fähre sein musste, blieb noch genügend Zeit, die Burganlage Dover Castle zu besichtigen. Die Fahrt auf der Fähre war unruhiger als bei der Hinfahrt, da die Wellen auf dem Meer doch ziemlich hoch waren.

    Pünktlich am Freitagmorgen – pünktlich vor dem Unterrichtsbeginn des letzten Schultages – kamen wir wieder in Hahnbach an, um  die Zeugnisse zu erhalten und von den Eltern in Empfang genommen zu werden.

    Für alle Schüler und Schülerinnen waren es wieder sehr interessante Tage, in denen sie nicht nur viele Sehenswürdigkeiten bestaunen, sondern sich auch in Selbstständigkeit üben und ihre Englischkenntnisse anwenden konnten.

  • Erkundungsfahrt der 10. Klassen zum Hutzelhof

    Im Rahmen der „Woche der Nachhaltigkeit“ besuchten 14 Schüler der 10.Klasse im Fach Soziales mit Frau Demleitner-Kotz und

    Frau Siegert den Demeter–Betrieb „Hutzelhof“ von Familie Kugler in Weißenberg. Freundlich begrüßt und fachkundig durch den Betrieb geführt wurde die Gruppe von Frau Roth-Malz, der Marketing- und PR-Frau des Betriebes.

    Der Hutzelhof besteht seit 21 Jahren. Es werden nur ökologische Lebensmittel angebaut und mittels Direktvermarktung an qualitätsbewusste Verbraucher geliefert, z.B. Kürbis, Fenchel, Tomaten, Mairübchen, Postelein, Zuckerhut, Mangold, Pack Choi,...

    Der Begriff „Bio“ bedeutet im Einklang mit der Natur „Beikräuter zu regulieren“. Das geschieht u.a. durch mechanische Methoden: Lochfolien, Gewächshauswechsel, Gründüngung, ständige Bodennutzung (ein guter Boden sieht keine Sonne).  Homöopatische Präparate werden angesetzt und anstelle von chemischen Spritzmitteln am Boden verteilt. Jeder Demeter-Betrieb unterliegt einer jährlichen Kontrolle.

    Das Verkaufsangebot des Hofes erweitern Demeter-Betriebe aus der Region mit Tee, Wein, Säften, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Marmelade, Honig, Käse usw.

    Bekannt ist der Hutzelhof für sein Kistensystem. Der Verbraucher bestellt 1 Tag vorher per Internet oder Telefon. Gepackt werden pro Woche 3000 Kisten von Montag bis Donnerstag und zwar nachmittags an 4 Packstraßen. Das Vollsortiment von über 300 saisonalen Produkten wird seit neuestem aus der hofeigenen Bio-Bäckerei mit Brot, Semmeln, Zwiebelpizza, Nusszöpfen, usw. aus Dinkel- Roggen- und Weizenmehl ergänzt. Angedacht sind Backwaren aus dem Urgetreide Emmer.

    Auf dem Hof sind 60 Leute beschäftigt, davon zwei Landwirte und Gemüsegärtner, Packer und Fahrer in Teilzeit. Ein Praktikum als Gemüsegärtner oder im Büromanagement ist möglich.

    Unsere Schule ist besonders durch das von der EU geförderte Schulfrucht- und Gemüseprogramm mit dem Hutzelhof verbunden.

    Schülerinnen und Schüler bedankten sich für die vielen interessanten Eindrücke zu nachhaltiger LM- Erzeugung, Direktvermarktung, sowie Tipps für die ausstehende Berufswahl!

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  • Schexit, Schrexit, Schlexit: Entlassfeier 2016

    „Schexit“ oder „Schrexit“, das ist hier die Frage. Nach dem Brexit der Briten geht es nun an der Mittelschule Hahnbach Richtung Schulausgang – aber auf kreative Art.

    Stolze Eltern, geschaffte Lehrer und erfolgreiche Schüler – alle kamen sie zur Entlassfeier für die zwölf Neuntklässler und die 54 Schülerinnen und Schüler der beiden zehnten Klassen des M-Zugs. So gut wie alle Schüler haben damit ihren Quali bzw. den mittleren Schulabschluss geschafft. Besonders hervorzuheben war hier die Zehntklässlerin Jacqueline Schertl, die mit der Traumnote 1,1 abschloss.

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    Neben Begrüßungsworten, Zeugnisüberreichung und Ehrungen gab es jedoch auch Überraschendes. Einige Entlassschüler übernahmen die musikalische Umrahmung des Abends selbst – unterstützt von Musiklehrerin Regina Rester-Achhammer und Klaus Haselbeck. Ihre Interpretation von „History“ (One Direction) und „Geiles Leben“ (Glasperlenspiel) kam bei den Gästen sehr gut an.

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    Doch der Höhepunkt der zweistündigen Veranstaltung war zweifelsohne die Comedyeinlage der Klassenleiterinnen Ulrike Mattgey (10Ma) und Cornelia Schießl (10Mb), die ihrer Schüler mit flotten Sprüchen gedachten. Schießl nahm unter anderem Jonas Graf aufs Korn, der „jeden Morgen Brille und Stifte vor dem Unterricht zurecht gelegt hat“. Und ihre Kollegin Mattgey überreichte ihrem baumlangen Schüler Johannes Dietrich sein Zeugnis mit den Worten „Der erste und einzige Schüler, der mich morgens mit „Na, Kleine“ begrüßt hat.“ Die beiden Lehrkräfte bewiesen ihre Kreativität auch in Sachen Wortneuschöpfung. Sie überlegten, ob die Entlassung der Schüler nun ein „Schexit“, ein normaler Schul-Exit, oder doch ein „Schrexit“ sei, der Austritt aus einer Schreckenszeit. Die Entscheidung darüber überließen die beiden „Animateure“ jedem Schüler selbst. Apropos Wortneuschöpfungen: Für alle Gäste gab es als krönenden Abschluss noch ein „Schlexit“ am überaus leckeren kalten Büffet.

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    (Tatiana Sichelstiel)

     

  • Elisa Rietzscher und Johanna Giehrl Preisträger im Leistungsschreiben

    Heutzutage ist es für fast jeden Arbeitnehmer ein Muss, fehlerfreie und ansprechend gestalteteTexte am Computer zu vefassen. Da ist es gut, dass dieses Wissen vermehrt auch in der Schule vermittelt wird. Und dass man damit sogar Preise gewinnen kann, zeigt beispielsweise die Hahnbacher Grund- und Mittelschule.

    „Man geht gar nicht davon aus, dass man so gut ist.“ Die 17-jährige Elisa Rietzscher zeigt lächelnd ihre Urkunde. Die ehemalige Schülerin der Hahnbacher Mittelschule ist vergangenes Jahr Landessiegerin der Mittelschulen im bayerischen Schülerleistungsschreiben geworden. Und damit nicht genug. Johanna Giehrl, jetzige Zehntklässlerin an der Hahnbacher Schule, hat bei dem gleichen Leistungsschreiben einen hervorragenden dritten Platz erzielt.

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    Jährlich veranstaltet der Bayerische Stenographenverband einen Wettbewerb unter 8. bis 10. Klassen aller Schularten. Die Jungen und Mädchen sollen unter anderem zeigen, dass sie einen Text so korrigieren können, dass Layout und Sprache stimmen. Für diese so genannte Autorenkorrektur haben die Schülerinnen und Schüler zehn Minuten Zeit. „Da muss man schon schnell sein und das alles so korrigieren, wie es vorgegeben ist“, erklärt Johanna Giehrl.

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    Wie das genau geht, weiß Fachlehrerin Marlene Stopfer-Höhn, die Wirtschaft an der Mittelschule Hahnbach unterrichtet: „Die Schüler erhalten ihren Text als Word-Dokument am PC.  Zusätzlich bekommen sie einen Ausdruck des Textes. Die zu korrigierenden Stellen sind markiert und am Rand wird erläutert, wie sie verändert werden sollen.“

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    Buchstaben und Wörter löschen und einfügen, Absätze einrücken, kopieren, einrahmen oder Schriftzeichen gestalten - das muss alles gut geübt werden. Und wer dann besonders schnell und präzise arbeitet, hält am Ende eine Urkunde mit einer guten Platzierung in den Händen. So wie Elisa Rietzscher und Johanna Giehrl. 

    (Text: Tatiana Sichelstiel)

  • Waffelaktion 2015

    Waffelaktion an der Mittelschule

    Die zwei 10. Klassen der Mittelschule Hahnbach organisierten auch heuer wieder eine „Waffelaktion“, deren Erlös erneut der Kinderkrebshilfe zugutekommt.

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    An zwei Montagen konnten alle Schüler und Lehrer der Grund- und Mittelschule Hahnbach während der Pausen Waffeln zu je 1 € kaufen. Die Schülersprecher und die Schüler der 10. Klassen hatten alle Zutaten und Geräte für die Waffelaktion selbst organisiert und mitgebracht.

    An Ort und Stelle wurden die Waffeln frisch gebacken und mit Puderzucker überstäubt dann verkauft. Die Nachfrage war groß, es wurden insgesamt 350 € eingenommen.

    Dieser Betrag wurde Gerda Schommer für die Kinderkrebshilfe übergeben. Sichtlich erfreut nahm diese die Spende entgegen und dankte den Schülersprechern, dass der Erlös der Waffelaktion nach 2015 auch 2016 der Kinderkrebshilfe zur Verfügung gestellt wird.

    Spendenübergabe

    v.l.: Ramona Schieder (Schülersprecherin), Gerda Schommer, Uli Mattgey (Verbindungslehrerin), Jonathan Reutner (Schülersprecher)

     

  • Projekt der 10. Klassen im Fach Soziales

    Plätzchenbacken und Besuch der Amberger Tafel

    „Unser Motto: Lebensmittel dorthin, wo sie hingehören, nämlich auf den Tisch und nicht in die Mülltonne!“, so begann Herr Saurenbach, der 1.Vorsitzende der Amberger Tafel, seinen Vortrag beim Besuch der Schülerinnen und Schüler der Gruppe Soziales aus den 10. Klassen der Mittelschule Hahnbach. Frau Buschhausen, die 2.Vorsitzende, ergänzte seine Erläuterungen.


    IMG0326Die Amberger Tafel besteht nun schon seit über 10 Jahren. In dieser Zeit konnten viele wertvolle Lebensmittel vor dem Wegwerfen bewahrt und an bedürftige Familien weiter gereicht werden.
    Zu solchen Lebensmitteln gehören zum Beispiel vom Verfallsdatum her abgelaufenen Lebensmittel, die deswegen aber noch vollständig in Ordnung sind. Es heißt ja „Mindesthaltbarkeitsdatum“. Außerdem Obst und Gemüse in Packungen, die vielleicht ein verdorbenes Exemplar enthalten, Lebensmittel, die der Händler zu viel eingekauft hatte, oder Brot vom Vortag.
    Ein großer Teil der Lebensmittel kommt auch direkt als Spende. Zucker und Mehl sind ja eigentlich unbegrenzt haltbar. Honig, Wurst in Dosen sowieTiefkühlware können länger gelagert und nach Bedarf unters Angebot gemischt werden. Kleidung, Schuhe und Spielzeug dürfen aus hygienischen Gründen nicht angenommen werden. Dagegen kann die Amberger Tafel zu Schulbeginn einige nagelneue Schulranzen ausgeben.


    Wer darf bei der Amberger Tafel Kunde sein?
    Bedingung ist ein sehr geringes Einkommen und kein Besitz über 2400€.
    Laut Herrn Saurenbach erhalten 7% der Bevölkerung Harz IV. Kunden sind auch alte Menschen mit sehr geringer Rente und Flüchtlinge. Den größten Teil machen alleinerziehende Mütter aus.
    Wer sich traut und einen Kundenausweis beantragt, muss seine persönlichen Daten offen darlegen und darf dann zwei Mal in der Woche (Dienstag und Donnerstag) zu einem festgelegten Termin bei der Tafel einkaufen. Ein gefüllter Korb, der etwa einen Wert von 35€ beinhaltet, kostet dann 2€. Zur Zeit sind über 800 Familien bei der Tafel eingetragen.
    Ab und zu wird auch Frischfleisch angeboten. Die gespendeten Tiere werden vom Amberger Schlachthof aufbereitet.


    Gerne nimmt die Amberger Tafel auch Geldspenden an. Mitglied kann man bereits mit 1€ im Monat werden.
    All das wäre nicht möglich ohne begeisterte freiwillige Helfer, die die Lebensmittelspenden abholen, aussortieren und umpacken. Fast jede Altersgruppe ist vertreten. Die zwei ältesten Helfer zur Zeit zählen über 80 Jahre.


    Trotz freiwilliger Hilfe finanziert sich das alles nicht von allein. Miete, Heizung, Strom muss aufgebracht werden, zwei Lieferautos sind notwendig, Benzingeld wird gebraucht.
    Nach der recht anschaulichen Führung durch alle Räume bedankten sich die Schüler sowie die Fachlehrkräfte Lydia Demleitner-Kotz und Franziska Siegert recht herzlich bei Herrn Saurenbach und Frau Buschhausen und übergaben ihnen selbst hergestellte Plätzchen. Mit der Gewissheit, wirklich Bedürftigen ein wenig Weihnachtsfreude geschenkt zu haben, wurde die Heimreise angetreten.

     

     

  • Besuch bei der Biokäserei Wohlfahrt 2015

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    Hahnbacher Schüler informieren sich in Weißenberg über nachhaltige Käseherstellung

    Ziel der 10.Klassen war die Biokäserei Wohlfahrt in Weißenberg. Der Familienbetrieb besteht seit 1983 und stellte bereits 1989 auf biologische Erzeugung um. Hergestellt wird Frisch-, Weich- und Hartkäse in vielerlei Variationen. Zum Beispiel gibt es Zopfer (das bedeutet Ziegenkäse aus der Oberpfalz), den Oberpfälzer (Bergkäse) und den Weißenberger Münster (Weichkäse). Die Käselaiber gibt es in den unterschiedlichsten Geschmacksvariationen mit Nüssen, Brennessel, Chili, Bärlauch usw usw . Der Chef selbst führte sachkundig durch den Betrieb und brachte seinen jungen Besuchern die Käseherstellung nahe. Damit aus Rohmilch mit 6,68ph-Wert Käse mit 5,20ph-Wert entsteht, müssen Schimmelpilze und Fermente bei 250 – 300C arbeiten. Der Käse wird nicht pasteurisiert, sondern thermisiert und er darf nicht im Windzug stehen, sonst kann die Molke nicht ablaufen. Ist die Milch sauer, wird sie eingelabt. Reißt die entstandene Gallerte mit scharfen Kanten vom Finger, wird die Masse gerührt. Die Bruchstücke ziehen sich zusammen. Hartkäse muss nun mit 4 Bar Druck gepresst und 4x am Tag gewendet werden, um eine schützende Naturrinde zu bekommen. Im anschließenden Salzbad zieht sich der Käse voll Salz, wird dadurch desinfiziert und entwickelt Aroma. Zuletzt reift er in Holzregalen heran und kann etwa nach 4 Wochen als Schnittkäse verkauft werden. Parmesan ist etwa 5 Jahre alt. Die Biokäserei Wohlfahrt beschäftigt zwei Käser (Molkereitechnologen) und zwölf Teilzeitkräfte aus der näheren Umgebung zur Käsepflege und zur Frischkäseweiterverarbeitung. Auch Praktikanten kommen zeitweise. Der Betrieb selbst ist viehlos und fährt seine Milch 2x in der Woche von Oberpfälzer Biobetrieben zusammen. Der fertige Käse wird mit Kühlfahrzeugen in die gesamte Oberpfalz ausgeliefert – von Pegnitz bis nach Passau und Augsburg, ebenso in den Großraum Nürnberg, Frankfurt und Fulda. Die Fahrer sind die ganze Woche unterwegs. Familie Wohlfahrt beliefert nur Einzelhändler wie Bioläden, Käseläden, Metzgereien und Restaurants. Wichtig ist es, zum Kunden zu gehen. Und dieser schätzt besonders die „just-in-time-Verarbeitung“, also kurze Transportwege und frische, gute Ware – keine Zwischenlagerung. So wird Käse zu einem unglaublich wertvollen Produkt.

     

    „Essen,“ so betonte Herr Wohlfahrt, „ist eigentlich mit das Wichtigste auf der Welt. Wer das große Ganze sieht – die Tierhaltung, die Verarbeitung – dem ist der höhere Preis für nachhaltigen Biokäse das Qualitätserlebnis wert. Wenn irgendwo Käse für 59 Cent angeboten wird, dann stimmt da etwas nicht. Es gibt ja mittlerweile Käse, in dem kein Tropfen Milch mehr ist. An einem guten Käse ist alles essbar, auch die Rinde. Angst vor Schimmelpilzen ist unnötig. Sie sind nützlich.“

     

     

  • Planspiel Börse 2015

    In die 33. Runde startete das Planspiel Börse bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach mit der Auftaktveranstaltung in der Hahnbacher Mittelschule. Nachdem in ihrem Geschäftsgebiet die Hahnbacher Schüler im Vorjahr mit „Buy or die“ den 3. Platz erreichte, wurde der Startschuss hier abgegeben. Kathrin Schmidt von der Marketing-Abteilung konnte dazu mit dem Hahnbacher Geschäftsstellenleiter und Spielbetreuer Thomas Bieda sowie Auszubildender Melissa Milde 55 Schüler der 10. Klassen mit ihren Kassenlehrerinnen Uli Mattgey und Cornelia Schießl, sowie Rektor Heinz Meinl begrüßen.

    Vom 7. Oktober bis 16. Dezember 2015 kann bei dem spannenden Onlinewettbewerb live auf spielerische Art und Weise miterlebt werden, wie die politische Entwicklung und Unternehmensentscheidungen die Aktienkurse beeinflussen, wie die Börse funktioniert und wie verantwortungsvoll und nachhaltig Geld angelegt werden kann. Es soll helfen, auch später die eigenen Finanzentscheidungen gut vorbereitet anzugehen. Vor allem steht der Teamgedanke im Vordergrund. Insgesamt spekulieren in dieser Runde im Geschäftsgebiet der Sparkasse Amberg-Sulzbach 154 Schüler aus acht Schulen. Spielbetreuer Bieda erklärte mit AZubi Milde das Prinzip und den Ablauf des Planspiels. Mit diesem simulierten Wertpapierhandel können die Teilnehmer in Gruppen aus jeweils acht Schülern mit einem virtuellen Startgeld in Höhe von 50.000 Euro in einem Depot ausprobieren, mit welcher Strategie sie am Aktienmarkt am besten agieren, wie sie Informationen erfolgreich bewerten und wie durch Handeln mit Wertpapieren nachhaltiges Wirtschaften und nachhaltige Geldanlage gelingen kann. Am Ende des Wettbewerbs wird neben den Gruppen mit den besten Wertpapierdepots auch diejenige ausgezeichnet, die den höchsten Nachhaltigkeitsertrag erwirtschaften konnte. Von den beiden Klassenlehrerinnen wird das Planspiel fachlich betreut. (ibj)

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    Bild 1: Satte Gewinne erwarten sich drei Gruppen der Mittelschule Hahnbach am Planspiel Börse.

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    Bild 2: Mit den Klassenlehrerinnen Cornelia Schießl und Uli Mattgey, Rektor Heinz Meinl (1., 2. und 4. von rechts) sowie den Sparkassenmitarbeitern Melissa Milde, Thomas Bieda und Kathrin Schmidt (1., 2. und 4. von links) wurde das Planspiel Börse in der Mittelschule Hahnbach gestartet.          

     

     

Das Kleingedruckte: