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Hahnbach. (ibj) Die Sechstklässler der Hahnbacher Mittelschule holten auch dieses Jahr ihre Lieblingsbücher hervor, übten einige Wochen fleißig mit ihrer Klassenlehrerin Nadja Wendl und wetteiferten, um sich am bundesweiten Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels erfolgreich zu beteiligen. Dabei ging es darum, einen Text allein mit der Stimme als Ausdrucksmittel zum Leben zu erwecken. Entscheidend für die Bewertung war, inwieweit es dem Kind gelang, sein Publikum zu erreichen und für das vorgestellte Buch zu interessieren.

Die Jury mit Rektor Heinz Meinl, Förderlehrerin Astrid Nußstein und Büchereifachkraft Cornelia Kemmel, hatte zudem Kriterien wie Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl zu bewerten.

Alle drei Finalisten gaben trotz Aufregung ihr Bestes und sorgten am Ende für eine spannende Entscheidung. Den Sieg errang eine Schülerin mit ihrem Lesevortrag aus der Kinderbuchreihe „Die Glücksbäckerin“ von Kathryn Littlewood und vertritt somit die Schule beim Landkreisentscheid. Ihr folgten ein Junge mit einem Titel aus der Jugendkrimireihe „Die drei Fragezeichen“ und ein Mädchen mit „Petronella Apfelmus“ von Sabine Städig.

All drei erhielten eine Urkunde und ein Buchgeschenk. Rektor Heinz Meinl wies auf die enorme Bedeutung des Lesens hin: Es bildet und soll vor allem Spaß machen; auch als Gegenpol zur digitalen Welt sollen Bücher ihren Platz weiterhin verteidigen, denn „Lesen beflügelt die Fantasie im eigenen Kopf“.

Text von Hr. Josef Iberer

Zum Bild: Büchereifachkraft Cornelia Kemmel, Klassenlehrerin Nadja Wendl und Förderlehrerin Astrid Nußstein (hinten von links) gratulieren den erfolgreichen Vorlesern