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Die Kinder der Grundschule verfolgten gespannt das Schauspiel „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ des Marionettentheaters Bille aus Leipzig, welches an zwei Spieltagen Anfang Juli in die Oberpfalz kam, um den Kindern diesen Grimmschen Märchenklassiker nahezubringen.1 min

Die hölzernen, sehr beweglichen Erbstücke von Andreas Billes Großvater verzauberten die Schülerinnen und Schüler und entführten sie in das Märchenreich von Peter, dessen Aufgabe es war, die Prinzessin aus den Fängen des Teufels zu retten. Obwohl bei diesem Klassiker ein gutes Ende zu erwarten war, lauschten die Kinder mit ungeteilter Aufmerksamkeit bis zum Schluss. Facettenreich war neben dem Bühnenbild auch die passende Vertonung der einzelnen Charaktere, sodass vor der Bühne nicht auffiel, dass die Marionetten von nur einer Person gespielt und vertont wurden. So hingen die Mädchen und Jungen eifrig an den Lippen der One-Man-Show. Das Märchen war kurzweilig und mit dem nötigen Quäntchen Humor versehen, sodass es auch genug Lacher gab. Mit Hilfe der Großmutter des Teufels konnte der gewiefte Peter die Prinzessin schließlich retten und das Publikum fieberte dem glücklichen Ende entgegen.

Im Anschluss an das Stück stellte sich der Darsteller Andreas Bille mit liebvollen und anschaulichen Erklärungen den zahlreichen Nachfragen der Kleinen. Gerade die Technik, die hinter den Bewegungen und der Vertonung der historischen Puppen steckt, faszinierte die Schülerinnen und Schüler. Auch die langjährige Familientradition des Marionettentheaters Bille mit seinen Unikaten brachte die Mädchen und Jungen zum Staunen. So schenkten sie Andreas Bille ihr Ohr und auch den verdienten Applaus.

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Kerstin Schreglmann