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Innerhalb des Kunstprojekts um den regionalen Künstler Wilhelm Koch aus Etsdorf (LKR AM-SUL) besuchten Schüler der Kunstgruppen 9R/9Ma sein Luftmuseum in Amberg.

Sie erlebten hautnah von ihm erfundene Kunstwerke wie zum Beispiel die Luftdusche, den fliegenden Teppich, die Einkaufstütenorgel, ein Sturmterrarium und vieles mehr. Erstaunlich, was um das Thema „Luft“ alles entstehen kann.

Hinter Kochs Ideen steckt viel Aufwand und dabei werden viele lustige Dinge geschaffen.

Ganz anders – im Gegenteil sogar sehr ernst mutete die aktuelle Ausstellung im Erdgeschoss des Luftmuseums an. Werke des jungen Münchner Künstlers Tom Hegen waren zu sehen. Seine Bilder zeigen Landschaften – aber nicht so, wie unser Auge es gewohnt sind, sondern von hoch oben aus der Luft betrachtet in besonderer Farbgebung. Auf jedem Bild sind die Ausmaße menschlichen Einwirkens auf die Natur zu erkennen. Damit wird die Verantwortlichkeit des Menschen für die Natur deutlich.

Nach der Ausstellung begann die praktische Arbeit im Atelier des Museums. Nach der Ausstellung begann unsere praktische Arbeit im Atelier des Museums. Die beiden Luftlehrerinnen, Frau Michaela Peter und Frau Dorothee Pfeiffer hatten für jeden Schüler Leinentafeln und Plakafarben vorbereitet. Eingestimmt durch die Werke Tom Hegens sollte dargestellt werden, was jedem Einzelnen im Innersten wirklich wichtig ist und ihn berührt. So entstanden neben wunderschönen naiv gestalteten Landschaften auch Bilder von zur Zeit brisanten Themen wie „Rettet die Bienen“, Naturschutz, Bandlogos, auch abstrakte und collagenartig gestaltete Arbeiten.

Am zweiten Tag ordneten die Schüler ihre gestalteten Leinwände zu zwei großen Bildtafeln an. Dabei wurde viel getüftelt, welche Farbgebungen und Themen zusammen passen würden. Maßgebend war auch, ob die Arbeit im Hoch- oder Querformat vorlag. Nachdem endlich alle mit der Anordnung zufrieden waren, war die Überraschung groß, als kreuz und quer Kreppbänder und Papierstücke aufgeklebt werden sollten. Der Hintergedanke dieser Aufgabenstellung war – alles ist irgendwie miteinander verbunden und wird erst durch das Gemeinsame zu einem großen Ganzen. Auf diese Kreppbänder wurde zuletzt eine dicke dritte Schicht Plakafarbe in Gelbtönen aufgetragen. Nichts mehr von den wunderschönen Einzelbildern war zu sehen.

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Nach dem Antrocknen der dritten Schicht wurden die Kreppbänder und Papierstücke vorsichtig wieder entfernt. Was jedem Schüler ganz besonders wichtig war, kam jetzt wieder zum Vorschein!

Großes Lob an die Schüler der 9R/9Ma - jeder war wirklich engagiert bei der Sache! Zwei Tage voller Kunst, zwei Tage Spaß und Selbstverwirklichung!