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Blog des aktuellen Schuljahres

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„Europa in Deutschland erlebbar machen“

In der jahrgangskombinierten Deutschklasse (1. – 4.) der Grundschule Hahnbach treffen Kinder aus unterschiedlichen Ländern, Kulturkreisen und Religionen aufeinander. Der Erwerb der deutschen Sprache steht im Vordergrund des Unterrichts im gebundenen Ganztag, da die Schülerinnen und Schüler meist ohne jegliche Deutschkenntnisse auf einen künftigen Besuch in einer Regelklasse vorbereitet werden sollen. Unterstützt wird die Deutschklasse mit zusätzlichen Stunden durch pädagogisches Personal von Kolping und Drittkräften.

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Deutschklassen bieten eine intensive Deutschförderung in allen Fächern mit der Möglichkeit der zeitweisen Differenzierung für nicht alphabetisierte Schülerinnen und Schüler. Die beiden neuen Unterrichtsfächer „Kulturelle Bildung und Werteerziehung“ und „Sprach- und Lernpraxis“ eröffnen eine zusätzliche Möglichkeit zur Integration.

Der Eu­ro­päi­sche So­zi­al­fonds (ESF) ist das wich­tigs­te In­stru­ment der Eu­ro­päi­schen Uni­on zur För­de­rung der Be­schäf­ti­gung in Eu­ro­pa. Er ver­bes­sert den Zu­gang zu bes­se­ren Ar­beitsplät­zen, bie­tet Qua­li­fi­zie­rung und un­ter­stützt die so­zia­le In­te­gra­ti­on.

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Am Donnerstag, den 9. Oktober 2018 unternahmen wir, die Klasse 7 R der Mittelschule Hahnbach eine Exkursion an die OTH (Ostbayerische Technische Hochschule) in Amberg. Genauer gesagt, zum „Technikland“, einer Ausstellung, in der wir selbst Experimente durchführen konnten.

Gleich nach der Ankunft wurden wir von einem kleinen Roboter empfangen, der uns mit den Worten „Willkommen im Technikland“ begrüßte. Später führte er uns dann noch die Tänze „Gangnam-Style“ und „Macarena“ vor, bei dem dann einige von uns auch mittanzten.

Im Anschluss wurden uns noch die einzelnen Stationen erklärt, und wir konnten gleich loslegen. Es ging quer durch die Naturwissenschaften, hauptsächlich durch die Physik: Von einfachen mechanischen Phänomenen bis hin zu einer „Wirbelstrombremse“. Aber auch aus den Bereichen Optik, Informatik und Statik konnten Experimente ausprobiert werden.

So wurde beispielsweise anhand eines komplizierten Puzzles, bei dem alle Teile ziemlich gleich aussehen, gezeigt, wie lange es schon bei nur 16 Teilen dauert, die richtige Lösung zu finden. Ein Computer schafft das in eine Bruchteil der Zeit, die ein Mensch braucht. An der nächsten Station wurde erklärt, wie man nur mit Nullen und Einsen aus unseren„normalen“ Dezimalzahlen die „binären“ Zahlen macht. Auch unsere Namen konnten wir „binär“ schreiben. Computer arbeiten nur mit diesem System.

Weiter ging's zum Kraft-Test: Am Flaschenzug konnte man sich selbst nach oben ziehen; je nach Anzahl der Rollen konnten wir erkennen, dass es leichter geht, je mehr Rollen benutzt werden.

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Am interessantesten war für die meisten von uns aber die Abteilung „Brückenbau“. Mit großen „Bauklötzen“ sollten wir einen Brückenbogen bauen, der unser Gewicht aushält. Man musste sehr genau bauen, dann klappte es auch. Aber auch im Kleinen konnte man einen römischen Brückenbogen nachbauen. Am meisten war aber ein Computerprogramm umlagert, bei dem man Brücken konstruieren und anschließend testen musste, ob sie normalen Straßenverkehr aushalten würden.

Aus dem Bereich der Optik konnten wir eine Wärmebildkamera testen, außerdem bekamen wir hier gezeigt, wie die verschiedenen Bildschirm- bzw. Monitortechniken funktionieren.

Ein Highlight war die Vakuumkammer, in der ein „Schaumkuss“ (besser bekannt als „Mohrenkopf“) aufgeblasen wurde: Indem sämtliche Luft aus der Kammer gepumpt wurde, versuchte auch die Luft, die im Schaumkuss steckt, zu entweichen, dabei ging er auseinander. Aber auch der umgekehrte Weg funktioniert, er schmeckt dann nur nicht mehr so luftig.

Aus dem gleichen Bereich konnten wir auch aus zwei aneinander gepressten Plastikplatten die Restluft heraussaugen, so dass wir sie auch unter größtem Kraftaufwand nicht mehr auseinander brachten.

Am Ende unseres Besuches durften einige noch in den Elektro-Rennwagen des „Running Snail Racing Team“ der OTH einsteigen und ein bisschen Formel 1 – Feeling schnuppern.

Es war ein sehr lehrreicher, interessanter und lustiger Vormittag an der OTH in Amberg.

Die Klasse 7 R 

Klasse 8 / 9 Ma / 9 VK1

Betriebsbesichtigung/Berufserkundung bei den Amberger Kaolinwerken Eduard Kick GmbH & Co KG am 19.07.2018, 23.07.2018 und 24.07.2018 

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Im Juli waren die Klassen 8, 9 Ma, 9 VK1 der Mittelschule Hahnbach bei den Amberger Kaolinwerken zu einer Betriebsbesichtigung / Berufs- erkundung eingeladen.

Nach der Begrüßung durch Herrn Hubmann stellten die Ausbilder im mechanischen, elektronischen und kaufmännischen Bereich H. Hubmann, Frau Knauer und Herr Fritsch die Berufe vor, die hier ausgebildet werden.

Die Ausbildungsberufe Industriemechaniker, Elektroniker, Verfahrensmechaniker (Fachrichtung Baustoffe), Fachinformatiker und Industriekaufmann wurden im Hinblick auf die Voraussetzungen, die Tätigkeiten und Aufgaben, die praktische und theoretische Ausbildung, die Ausbildungsdauer, die Abschlussprüfung sowie die Weiterbildung genauer vorgestellt. Hinweise auf zusätzliche Leistungen für Auszubildende und Angestellte sowie ein Film über die Ausbildung rundeten den ersten Teil ab.

Nach einem kleinem Imbiss in der Werkskantine lernten die Schüler bei der Betriebsbesichtigung durch H. Hubmann  Wichtiges der Kaolinaufbereitung kennen.

Mit  dem Besuch der Ausbildungsswerkstätten im mechanischen und elektronischen Bereich vervollständigte H. Hubmann den Überblick über die Ausbildungsberufe.

Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt mit dem Besucherfahrzeug Krass in die Grube, wo wir den Hydraulikbagger sowie die Waschtrommeln zur Auflösung der Roherde besichtigen durften.

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Das Besucherfahrzeug Krass brachte uns schließlich auf den Monte Kaolino hinauf. Mit dem Bild unserer Klassen vor dem Krass oben auf dem Monte Kaolino endete die Betriebsbesichtigung / Berufserkundung bei den Amberger Kaolinwerken Eduard Kick GmbH & Co KG. Wir Schüler genossen es noch, barfuß den Berg hinunter zu laufen. Zum Schluss durften wir noch mit dem Monte Coaster fahren.

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(ibj) Zum neuen Schuljahr wurde im Bereich der Grund- und Mittelschule Hahnbach gemäß den Beschlüssen der Gemeinschaftsversammlung die offene Ganztagsschule eingerichtet. In den gesellschaftliche Veränderungen wie der Berufstätigkeit beider Elternteile oder der beruflichen und familiären Doppelbelastung von Alleinerziehenden sahen Bürgermeister Bernhard Lindner und der Rektor der Hahnbacher Grund- und Mittelschule Heinz Meinl dringend Handlungsbedarf nach einer angemessenen Reaktion von Seiten der Schule.

Dieses freiwillige, schulische Angebot bietet in enger Kooperation mit dem Kolping-Bildungswerk Amberg unter der Leitung von Julia Walter im Anschluss an den Vormittagsunterricht bis 16 Uhr verlässliche Betreuungs- und Bildungsangebote für diejenigen Schüler und Schüler, die von ihren Erziehungsberechtigten hierfür angemeldet werden.

Neben einem warmen Mittagessen, welches von den Jura-Werkstätten täglich frisch zubereitet und angeliefert wird, gibt es im Anschluss an die Hausaufgabenbetreuung im Rahmen der Nachmittagsangebote ausreichend Raum für Bewegungs- und Freizeitaktivitäten. Nach derzeitigem Stand nehmen 43 Kinder das Angebot wahr, die in zwei Gruppen verteilt sind. Diese Betreuung ist für die Eltern kostenfrei, lediglich für das Mittagessen sind 3,50 Euro pro Tag zu entrichten. Jeweils eine Woche vorher können die Kinder aus zwei Menüs auswählen.

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Auch während der Herbst-, Oster- und Pfingstferien sowie den letzten beiden Wochen der Sommerferien wird von Montag bis Freitag (außer Feiertage) eine Betreuung von 8 bis 16 Uhr angeboten. Bis auf einen Sachkostenanteil von 20 Euro je Kind und Woche sowie für das Mittagessen ist auch diese Betreuung für die Eltern kostenfrei. Die Marktgemeinde Hahnbach übernimmt den Elternbeitrag für die Betreuung der Kinder.

Auch die gebundene Ganztagsschule wurde für eine Deutschklasse (bisher Übergangsklasse) eingerichtet. Hier bleiben die Schüler den gesamten Tag im Klassenverband und werden bis 16 Uhr betreut. Der Unterricht verteilt sich bis zum Nachmittag und wird durch eine zusätzliche Betreuung während der unterrichtsfreien Zeit sowie ein gemeinsames Mittagessen ergänzt. 14 Schüler besuchen diese Klasse.

Neben zusätzlichen Lehrstunden wird das Projekt mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond gefördert.

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Zum Bild: Zufrieden zeigen sich Bürgermeister Bernhard Lindner, Christine Ebensberger (Kolping),Kämmerin Sabine Wilde, Konrektor Stefan Ottmann, Rektor Heinz Meinl, Julia Walter (Kolping) und Lehrerin Kerstin Arnold (von links) bei der Essensausgabe.  

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Zum Bild: Aufmerksam hörten die Kinder beim Apfelbaumpflanzen Gartenfachberater Arthur Wiesmet zu. 


Die Gebenbacher Grundschüler freuten sich in der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit, in der sich diesmal an der Schule alles um den gesunden Pausenapfel drehte, besonders über ihre „Resi“. Diese wurde von Landrat Landrat Reisinger gespendet, ist ein Halbstamm-Apfelbaum und soll in ein
paar Jahren gesunde Pausenäpfel für die Kinder liefern. Arthur Wiesmet, der Gartenfachberater des Landratsamtes, war der Einladung zum "Apfelfest" gefolgt 
und pflanzte mit den Kindern die Resi fachmännisch in den Pausenhof. Zur Feier des Tages stellten die Eltern ein beachtliches Apfelbuffet auf die Beine: Vom Apfelkuchen über getrocknete Apfelscheiben und kunstvoll gestalteten Apfelrosen 
war alles rund um das Thema „Apfel“ dabei.
 
 

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 Zum Bild: Die CSU-Fraktion auf dem Rundgang durch die Schule mit Fraktionssprecher Dominik Sachsenhauser (3.v.li.), Rektor Heinz Meinl (2.v.re.) und Bürgermeister Bernhard Lindner (re.).

 

Die CSU-Fraktion der Marktgemeinde Hahnbach informierte sich zum Ende des Schuljahres bei Rektor Heinz Meinl in der Mittelschule Hahnbach über aktuelle Themen, den Stand der Ausstattung und dem Fortgang der Generalsanierung.

Zunächst berichtete der Schulleiter über die offene Ganztagsschule, die erstmals an der Grund- und Mittelschule Hahnbach ab dem kommenden Schuljahr etabliert wird. Aufgrund der Anmeldungen können zwei offene Ganztagsgruppen gebildet werden. Die Trägerschaft dieses Angebots werde Kolping übernehmen. Insbesondere hob der Rektor das durch die Verwaltungsgemeinschaft beschlossene großzügige Betreuungsangebot auch freitags und in den Ferien hervor, welches seines Wissens „einzigartig und sehr lobenswert sei“, da es die Nachfragesituation der meisten Eltern abbilde. Organisatorisch werde die Essensausgabe über die Sporthallenküche und dem Aufenthaltsbereich des dortigen Foyers abgewickelt. Ganz aktuell werde eine weitere Gruppe mit den Schülern aus der Integrationsklasse als geschlossene Ganztagsschule hinzukommen. „Nach dem Umzug der Schülerbücherei in die neue Bibliothek in der Hauptstraße müssen die Raumfragen für den Ganztag endgültig gelöst werden“, ergänzte Fraktionssprecher Dominik Sachsenhauser zu der kurzfristig zufriedenstellenden Übergangslösung.

Auf dem Rundgang durch das Schulgebäude überzeugte sich die Fraktion auch von der zeitgemäßen Ausstattung aller Klassenzimmer mit Video-Boards. Meinl lobte hierbei generell die gute Ausstattung und die durch die Gemeinschaftsversammlung zur Verfügung gestellten Mittel, um eine zeitgemäße Unterrichtsgestaltung durchführen zu können. Auf aktuelle Förderprogramme des Freistaates eingehend, erläuterte Bürgermeister Bernhard Lindner, dass nun bis zu 50.000,- EUR für die Errichtung eines Glasfaseranschlusses für das Schulgebäude gefördert würden. Überdies gibt es ein Förderprogramm für die WLAN-Erschließung des Schulgebäudes sowie für die digitale Ausstattung der Klassenzimmer. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung werde von diesen Programmen Gebrauch gemacht, sicherte der Bürgermeister zu. Etwas enttäuscht zeigte sich der Schulleiter, der gleichzeitig auch Verbundkoordinator des Schulverbundes Obere Vils-Ehenbach ist, von Tendenzen bei den Schülern bzw. ihren Eltern die Mittelschule und die dadurch entstandenen Möglichkeiten die mittlere Reife auch im Schulverbund zu erreichen, immer weniger zu nutzen. Lieber würden den Kindern lange Fahrzeiten z. B. nach Amberg zugemutet, obwohl ortsnah eine hochwertige und vergleichbare Abschlussmöglichkeit besteht. Hier bat der Rektor Werbung zu machen, damit diese tollen ortsnahen schulischen Angebote erhalten bleiben können.

Am Ende des Rundgangs äußerte er im Namen des Lehrerkollegiums einen schon lange gehegten Wunsch. Die kleine Küche im Lehrerzimmer solle doch durch eine etwas größere Einbauküche ersetzt werden, damit Kaffeemaschinen, Geschirrspüler und Mikrowellengerät praktikabel genutzt werden können. Bürgermeister Bernhard Lindner und Fraktionssprecher Dominik Sachsenhauser sicherten ihm die Unterstützung zu, diesen Wunsch der Hahnbacher Lehrerinnen und Lehrer zu erfüllen. (ibj)

Spende Sparkasse

 

Zum Bild: Mit den Schulkindern freuen sich Konrektor Stefan Ottmann, Fachlehrerin Regina Rester-Achhammer sowie den Sparkassenmitarbeitern Thomas Bieda und Kathrin Schmidt (von rechts) über die Spende.

Der Sparkassenverband Bayern fördert das Projekt „klasse.im.puls“ der Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und unterstützt bayernweit Musikklassen an Mittel- und Realschulen.

Im Schuljahr 2018/2019 wurde unter elf Real- und Mittelschulen auch die Grund- und Mittelschule Hahnbach benannt. So bekam Fachlehrerin Regina Rester-Achhammer im Instrumentalunterricht-Keyboard vom Hahnbacher Sparkassenleiter Thomas Bieda und der Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit Kathrin Schmidt Besuch, um vom Sparkassenverband Bayern und der Sparkasse Amberg-Sulzbach eine Spende von insgesamt 2000 Euro für den Instrumentenkauf der Schule in Empfang zu nehmen.

Seit acht Jahren unterstützt das Projekt die Einrichtung von Musikklassen an Mittel- und Realschulen in Bayern, von denen derzeit 214 mit z.B. Bläser-, Band- oder Percussion-Klassen daran teilnehmen. Ziel sei, an möglichst vielen Schulen eine Musikklasse einzurichten. Durch den Beginn in der fünften Klasse könne die Schule die Kinder über einen längeren Zeitraum fördern. Um Kontinuität und Nachhhaltigkeit sicherzustellen, werden die Schulen verpflichtet, mindestens vier Jahre am Projekt teilzunehmen.

Im regulären Musikunterricht erlernen Schülerinnen und Schüler ein Instrument und können sich von Anfang an in ein Orchester, Big- oder Rockband einfügen oder im Chor singen. Sie erleben damit ihre Klasse völlig neu im gemeinsamen Puls musizierend und erfahren, wie wichtig das Individuum für die gemeinschaftlich angestrebte Harmonie ist.

Musik bietet Kindern die einzigartige Möglichkeit, soziale, personale und schulische Kompetenzen zu erweitern. „klasse.im.puls“ ist bundesweit das erste Projekt, das in enger Kooperation von Universität und Staatsministerium das aktive Musizieren in den Mittelpunkt des Musikunterrichts der Sekundarstufe I stellt.

Jährlich schulübergreifende musikalische Veranstaltungen runden das Konzept ab und ermöglichen Schülerinnen und Schülern Bühnenerfahrung, Anerkennung und den Applaus eines größeren Publikums.

Alle Schulen werden von dem klasse.im.puls-Team begleitet, evaluiert sowie auch finanziell durch die von der Universität akquirierten Sponsorengelder unterstützt, wobei sie aber auch einen eigenen organisatorischen und finanziellen Beitrag zur Durchführung leisten müssen.

 (ibj)

    

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„Wozu kommt eigentlich die Müllabfuhr?“ oder „Warum gibt es einen Wertstoffhof?“, könnten sich gar manche der 31 Viertklässler der Grundschule Hahnbach mit ihren Lehrkräften Maria Liebig und Michael Zollinger gefragt haben. Der Hahnbacher Kulturausschuss (HKA) hatte zu einer Rama-dama-Aktion aufgerufen. So machten sich die Schüler mit großer Begeisterung und Unterstützung der Feuerwehr, Jägerkameradschaft, Jungstammtisch, Kegelclub, Männergesangverein, Reservisten und Wasserwacht in sechs Gruppen rund um den Markt auf den Weg, um die Fluren und Wälder von Unrat zu säubern. Neben achtlos weggeworfenen Getränkepfandflaschen und –dosen kamen mit Säcken voller Hausmüll, Katalogen und Zeitschriften, Autoreifen samt Felgen, einem Fahrrad und Schlauchboot insgesamt sechs Anhängerladungen an Müll zusammen. Als schmutzigste Stelle zeigte sich der Parkplatz unterhalb der Frohnbergauffahrt. Im Wertstoffhof wurde alles der zuständigen Müllfirma zur fachgerechten Entsorgung übergeben. Eine vom HKA spendierte Brotzeit war für die fleißigen Schüler die Entschädigung für ihren lobenswerten Einsatz im Sinne der Umwelt. (ibj)

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Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Abschlussfahrt der Klassen 8R, VK1 und 9M der Mittelschule Hahnbach nach Berlin!

Am Montag, dem 09.07.2018, machten wir uns mit dem Busfahrer Herbert um 8:30 auf den Weg nach Berlin. Die Fahrt verlief ohne Probleme und durch die gute Musik unseres Busfahrers verging die Zeit recht schnell. Um circa 15:00 Uhr kamen wir dann am Meininger Hotel an. Darauf folgte die Zimmereinteilung. Knapp zwei Stunden später machten wir uns auf den Weg zur „East Side Gallery“ am Ostbahnhof, welche das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer ist. Es ist spannend und interessant zu sehen, was die Berliner dort gemalen und geschrieben haben. Später spazieten wir noch zum Hausboot aus der Serie „Berlin Tag und Nacht“ vorbei, welches vor allem den weiblichen Teil der Klassen begeisterte.

Am nächsten Tag begann das Frühstück um 8:45, eine Stunde später machten wir uns auf den Weg zu „Little Big City“, einer Miniaturstadt, die die Geschichte von Berlin zeigt. Danach besichtigten wir die beeindruckende Unterwasserwelt im SeaLife und im AquaDom. Im Anschluss daran erlebten wir die dunkle Geschichte Berlins hautnah im Berlin Dungeon. Nach einer kleinen Pause machten wir mit Herbert eine Stadtrundfahrt durch den östlichen Teil Berlins. Nach dieser spannenden Fahrt hatten wir über zwei Stunden Zeit, um uns für die Schülerdisco Matrix, welche auch für Dreharbeiten in „Berlin Tag und Nacht“ dient, fertig zu machen. Bis 24 Uhr wurde dann getanzt und gefeiert, doch die Stimmung war schlagartig am Boden, als uns klar wurde, dass wir den Rückweg zu Fuß und im strömendem Regen zurücklegen mussten.

Am Mittwochmorgen begann der Tag mit einer Führung durch das Stasigefängnis Hohenschönhausen. Unsere Führerin Gitte Grünewald war selbst dort inhaftiert, deshalb war es sehr spannend zu hören, was dort alles passiert ist und wie sie selbst es erlebt hat. Nach diesem Höhepunkt machten wir uns auf ins Madam Tussauds, wo man Stars und große Persönlichkeiten, darunter auch den kürzlich verstorbenen DJ Avicii, aus Wachs begutachten und fotografieren konnte. Hernach machten wir einen Spaziergang zum Reichstag und Brandenburger Tor. Anschließend machten wir wieder eine Stadtrundfahrt mit Herbert. Wir sahen außer dem Regierungsviertel mit dem Kanzleramt und den verschiedenen Botschaften, den Glockenturm, die Siegessäule, die Schwangere Auster, das Schloss Bellevue, das Olympiastadium, das Classic Remise und das Schokoladenhaus, in dem man sich ordentlich mit leckerer Schokolade eindecken konnte.

Einen Tag später, am Donnerstag, mussten wir unser Programm, dank des schlechten Wetters, leider ändern und haben statt dem Berliner Zoo die Ausstellung „Körperwelten“ besucht, in der plastinierte, überwiegend menschliche Körper ausgestellt waren. Nachmittags konnten wir dann endlich am Kudamm shoppen gehen, auch wenn wir nicht viel Zeit hatten, weil wir vorher auf Herbert warten mussten, da einige Mädchen ihr Geld im Bus vergessen hatten. Von 15 bis 17 Uhr hatten wir dann eine Führung durch den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Anschließend waren wir noch am Alexanderplatz, aßen dort zu Abend und bekamen auch nochmal Zeit zum Shoppen.

Am Freitag mussten wir bereits um 7:30 abreisefertig sein, da wir von 8:30 bis 9:30 noch den Reichstag besichtigten. Danach traten wir die Heimfahrt an, welche wir dank unserem Busfahrer, der für uns auch unter der Fahrt regelmäßig Partymusik anmachte, gut überstanden. Gegen 16:00 kamen wir wieder in Hahnbach an. Wir bedanken uns bei allen, die uns diese Fahrt ermöglicht haben.

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Da in diesem Schuljahr ein Weihnachtsmarkt an der Grund- und Mittelschule Hahnbach stattfinden wird, bat Rektor Heinz Meinl die beiden Techniklehrer m/t Elke Rosner und Johannes Wüst um Planung und Herstellung von Weihnachtsständen, die von den Schülern gebaut werden sollten. Im Rahmen des initiierten Projekts war es das Ziel innerhalb einer sehr kurzen Vorlaufzeit alles so vorzubereiten, dass die Umsetzung in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien noch klappen konnte. Internetrecherche und Analyse eines ausgeliehenen Musterstands konnten weder die beteiligten Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe (Schhuljahr 17/18) noch die beteiligten Lehrer von der geforderten Qualität überzeugen. So wurde mit Zimmermann und Dachdeckermeister Herrn Hans Weiß zur Beratung ein Experte mit ins Boot geholt. Die Techniker der Klasse M8 (Schuljahr 17/18) bauten mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Akkuschrauber alle fünf Stände auf und konnten sogar noch Tipps zur Einsparung von teuren Beschlägen mit einbringen, wodurch nochmals Kosten reduziert wurden. Durch den Einbau von „Kulissenscharnieren“ können die Stände mit wenigen Handgriffen auf- und abgebaut werden. Nach der Einlagerung bis Weihnachten gab’s zur Belohnung vom Soziales-Kurs eine Brotzeit und vom Lehrer noch ein Eis spendiert.

Schulanfang Hahnbach

Hahnbach/Gebenbach. (ibj) Für 41 Erstklässler aus den Gemeinden Hahnbach und Gebenbach war der Dienstag ein besonderer Tag. Für sie begann in den beiden Schulhäusern im jeweiligen Ort ein neuer Lebensabschnitt. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus , der von Pfarrer Dr. Christian Schulz mit den Religionslehrerinnen Karin Meidenbauer und Rita Weiß gestaltet worden war, begrüßte Rektor Heinz Meinl die 21 Schulneulinge in der Aula der Schule in Hahnbach. Er wünschte den Abc-Schützen viel Freude bei den gemeinsamen Aktivitäten im ersten Schuljahr. An die Eltern appellierte er, den Kindern Zeit zu lassen, um sich an die neue Situation gewöhnen und ihre Talente entwickeln zu können. „Die Kinder sollen gerne zur Schule kommen. Ihre Fähigkeiten sollen gefordert und gefördert werden.“ Besonders wurde das Gespräch der Eltern mit den Lehrkräften empfohlen. Mit Willkommensliedern und Gedichten stimmten die Schüler der Klasse 3a unter Leitung des Lehrers Michael Zollinger die Neuen auf die neue Zeit ein. Anschließend begaben sich die Erstklässler mit ihrer Lehrerin Hedwig Trummer ins Klassenzimmer, während die Eltern das Schulgebäude mit seinen Räumen besichtigen konnten und vom Elternbeirat mit Kaffee und Kuchen bewirtet wurden.

In Gebenbach war Bürgermeister Peter Dotzler gekommen, um die 20 Abc-Schützen gemeinsam mit Rektor Heinz Meinl und der Klassenlehrerin Ricarda Dennerlein in der Turnhalle willkommen zu heißen. Auch in Gebenbach wurden die Neulinge von den Zweitklässlern mit ihrer Lehrerin Maria Lösch-Ringer mit einem Lied und dem Bilderbuchstück „Wenn der Löwe in die Schule geht“ begrüßt.

Nach dem ersten Kennenlernen und dem Anfangsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin mit Pfarrvikar Christian Preitschaft wurden auch hier die Eltern mit Kaffee und Kuchen bewirtet, ehe der erste Schultag schon beendet war.

Bild Hahnbach: Die Schulneulinge in Hahnbach mit Klassenlehrerin Hedwig Trummer.

Bild Gebenbach: 20 Abc-Schützen mit Klassenlehrerin Ricarda Dennerlein genossen ihren ersten Schultag in Gebenbach.