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Schulwegsicherheit durch Busschule und neue Schulbuslotsen

 

 In den letzten Wochen wurden zehn Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen der Mittelschule Hahnbach durch Verkehrserzieher Uwe Aulinger von der Polizeiinspektion Sulzbach - Rosenberg zu Schulbuslotsen ausgebildet. Auf Vorschlag des Fachberaters für Sicherheit und Verkehrserziehung Lehrer Peter Großmann und mit Einverständnis ihrer Eltern stellten sie sich freiwillig für diese verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung. Bei der Ausbildung in Theorie lernten die Schüler die Gefahren im Straßenverkehr kennen, erarbeiteten sich die Aufgaben von Schulbuslotsen und übten ferner die praktische Anwendung.

Lotsen 2012

Ein weiterer Baustein zu mehr Sicherheit auf dem Schulweg ist für die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg das Projekt „Busschule“ . Zusammen dem Zweckverband Nahverkehr Amberg – Sulzbach (ZNAS), den Verkehrslehrern an den Schulen und den örtlichen Busunternehmen unterweisen die Verkehrserzieher der Polizei die Kinder der Grundschule im richtigen Verhalten am und im Schulbus.

 

Im Internet ist Vorsicht geboten

Schnell kann man Opfer und Täter werden

 PHM Joachim Iwanek von der Polizeiinspektion Auerbach besuchte auf Einladung der Lehrkräfte die Mittelschule Hahnbach und informierte die 8., 9. und 10. Klassen über im Interent lauernde Gefahren.

Internetgefahren_Iwanek_2011

Sehr interessiert zeigten sich die Schüler -hier der 8. Klassen- an den Ausführungen von PHM Iwanek.

Er demonstrierte an zahlreichen Fällen aus dem Bereich des Landkreises und der Stadt Amberg, dass auch hier die Jugendlichen längst den bekannten Gefahren ausgesetzt und nicht selten in krimineller Weise betroffen sind. Seine Nachfrage bei den Schülern, wer in Gimy oder Facebook vertreten sei bzw. diese nutze, ergab, dass sehr viele hier Erfahrungen besitzen. Deutlich wurde in diesem Zusammenhang auch, dass die meisten sich mit PC und Internet besser auskennen als ihre Eltern. Iwanek stellte den Jugendlichen Problembereiche und Delikte wie Kinder- und Jugendpornographie und ihre Verbreitung, Nötigung und Missbrauch, Cybermobbing, Beleidigung, Bedrohung, illegale Tauschbörsen, „Abzockseiten“ sowie Verstöße gegen das Urheberrecht und Verletzung der Privatsphäre als die häufigsten Delikte vor, die im Zusammenhang mit der Nutzung des Internets immer wieder vorkommen. An zahlreichen Beispielen machte er deutlich, dass jeder sehr leicht Opfer, aber auch Täter werden könne; als Folgen nannte er unter anderem, dass PC und Handy in diesem Zusammenhang sehr schnell eingezogen würden.

Dringendst empfahl er, in den Chat-Profilen keine persönlichen Daten anzugeben und möglichst auch keine Fotos einzustellen. Es gebe Leute, die diese Bildergalerien wie Kataloge durchgingen und sich ihre Opfer aussuchten, aber auch Personalchefs von Firmen nützen das Netz und beim Auffinden von zweifelhaften Fotos oder Angaben habe man bei der Berufswahl schlechte Karten. Man sollte unbekannten Usern von Chatrooms mit einem gesunden Misstrauen begegnen, denn niemand kontrolliere, ob deren Angaben wahr seien. Das Gegenteil sei eher die Regel. Er riet dringend dazu, bei kriminellen Vorfällen oder Problemen, möglichst rasch die Polizei einzuschalten, denn nur wenn schnell gehandelt werde, könne oft größerer Schaden durch eine Weiterverbreitung vermieden werden.

Eltern und Lehrern empfahl er, sich mit diesen neuen Medien vertraut zu machen, einmal um „mitreden“, dann aber auch um Schaden von Kindern und Jugendlichen abwenden zu können.

Suchtprävention - Polizei klärt auf

 PHK_Eckl

Regelmäßig lädt die Volksschule Hahnbach Polzeihauptkommissar Michael Eckl von der Ermittlungsgruppe u.a. für Drogen- und Betrugsdelikte und Internetkriminalität in die Schule ein, um im Rahmen der Prävention die Schüler über diese Problemfelder aufzuklären. Zielgruppe sind in der Regel die 8. Klassen.

Im Mittelpunkt seines Vortrags steht Suchtverhalten, wie Verhaltens- und stoffgebundene Süchte, wobei er deutlich macht, dass süchtiges Verhalten genauso schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben des Menschen hat wie die Abhängigkeit von bestimmten Stoffen.

Problematisch sind durchaus schon die legalen Drogen, wie Alkohol, Nikotin und manche Medikamente, nicht nur weil der unbedachte und ungehemmte Gebrauch abhängig macht und Gesundheit und Leben zerstören kann, sondern weil sie oft Einstiegsdrogen sind, wie z.B. Nikotin für Cannabis und in der Folge für andere Rauschgifte. Am meisten Probleme verursacht in Deutschland -durchaus auch schon bei Jugendlichen- der Umgang mit Alkohol, die Volksdroge Nr. 1.

PHK Eckl klärt auch über illegale Drogen, wie Haschisch und Marihuana auf und stellt die Gefährlichkeit synthetischer Drogen wie XTC (Extacy) und Amphetamine klar heraus. Gefährlich sind sie nicht zuletzt deshalb, weil sie oft Vorstufe sind für die harten Drogen, die absolut süchtig machen, wie Kokain und Heroin, und zerstörerisch auf Persönlichkeit, Gesundheit und Gesellschaft wirken.


Schulbuslotsen tragen zur Schulwegsicherheit bei

Zwölf neue Lotsen ausgebildet

Hahnbach (ct). In den letzten Wochen wurden 12 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 6 bis 8 der Volksschule Hahnbach durch Verkehrserzieher Hans Gräml von der Polizeiinspektion Sulzbach - Rosenberg neu zu Schulbuslotsen ausgebildet. Auf Initiative von Verkehrsfachberater und Lehrer Peter Großmann und mit Einverständnis ihrer Eltern stellten sie sich freiwillig für diese verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung.

Bei der Ausbildung in Theorie lernten die Schüler die Gefahren im Straßenverkehr kennen, erarbeiteten sich die Aufgaben von Schulwegdiensten, erörterten die Durchführung und übten ferner die praktische Anwendung. Auch das Busunternehmen Sanova beteiligte sich, indem ein Bus mit Fahrer für die Einweisung am Schulbus und an den Haltestellen zur Verfügung gestellt wurde. Bei einem Bremsversuch konnten die angehenden Lotsen am eigenen Leib erfahren, welche Kräfte hier wirken.

POK Gräml machte zum Abschluss der Ausbildung deutlich, dass die Schulbuslotsen auch weiterhin von der Polizei betreut würden und die Sicherheit des Schulwegs in unregelmäßigen Abständen überwacht werde. Besonders appellierte er an die erwachsenen Verkehrsteilnehmer, ein gutes Beispiel zu geben. Auch die Mitschüler mahnte er, den Lotsen den Dienst nicht durch undiszipliniertes Verhalten unnötig zu erschweren. Die notwendige Ausrüstung und Warnkleidung werde von der Marktgemeinde zur Verfügung gestellt. Die Lotsen seien bei ihrer Aufgabe auch unfallversichert.

Die Koordination des künftigen Einsatzes übernimmt Verkehrslehrer Großmann. Er ist auch Ansprechpartner für Belange des Schulwegs. Insgesamt sorgen derzeit 28 Schulbuslotsen im Bereich des Schulsprengels für die Sicherheit ihrer Mitschüler. Ihnen ist es wesentlich mit zu verdanken, dass es bisher keine gravierenden Schulwegunfälle gab.

Rektor Trummer freute sich über die Bereitschaft der Schüler, sich für die Sicherheit des Schulweges zu engagieren, dankte POK Gräml für die Ausbildung und wünschte den Schulbuslotsen Besonnenheit und wenig Ärger bei ihrem nicht immer einfachen Dienst. Gleichzeitig drückte er seine Hoffnung aus, dass sich -wie bisher in Gebenbach- auch in Hahnbach, in Ursulapoppenricht und auch wieder in Gebenbach an der viel befahrenen Hauptstraße Eltern als Verkehrslotsen finden.


Bild (ct): Die Schulbuslotsen der Volksschule Hahnbach mit POK Hans Gräml und Verkehrsfachberater Peter Großmann

Busschule für Grundschüler

Richtiges Verhalten am und im Schulbus

Das Projekt „Busschule“ ist für die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg ein weiterer Baustein zu mehr Sicherheit auf dem Schulweg. Zusammen dem Zweckverband Nahverkehr Amberg – Sulzbach (ZNAS), den Verkehrslehrern an den Schulen und den örtlichen Bus- unternehmen unterweisen die Verkehrserzieher der Polizei die Kinder der Grundschule im richtigen Verhalten am und im Schulbus.

Auch die Volksschule Hahnbach griff die Initiative gerne auf und auf Einladung von Verkehrslehrer Peter Großmann kam Polizei-oberkommissar Hans Gräml in die Schulen nach Gebenbach und Hahnbach. Das Busunternehmen Sanova stellte bereitwillig einen Schulbus zur Verfügung. Das Verhalten an der Bushaltestelle, richtiges Ein- und Aussteigen und das Verhalten während der Fahrt standen im Mittelpunkt der Unterweisung durch den Verkehrserzieher. POK Gräml sprach aber auch schwierige Verhältnisse im nicht selten sehr vollen Schulbus und das Verhalten in Gefahrensituationen an und demonstrierte den Kindern auch die Sicherheitseinrichtungen im Bus.

Insgesamt ging es ihm mit der Initiative darum, weiter dazu beizutragen, Unfälle zu vermeiden, aber auch den Kindern Ängste zu nehmen. Künftig will man die „Busschule“ vor allem für die Schulneulinge durchführen.

Die Lehrkräfte der Anfangsklassen und die Schulleitung der Volksschule Hahnbach waren von der Initiative außerordentlich angetan und dankten dem Verkehrserzieher Gräml sehr für seine anschauliche und kindgemäße Unterweisung und dem Busunternehmen Sanova für die Unterstützung.

 

Wertvoller Rat: Nie ohne Helm

Radfahrprüfung: 56 Viertklässler bekommen Wimpel

 

Hahnbach, (pm) 56 Viertklässler der Volksschule Hahnbach haben die Radfahrprüfung abgelegt. 14 von ihnen bekamen Ehrenwimpel. Zur Übergabe der Wimpel waren eine Klasse aus Gebenbach und zwei aus Hahnbach mit ihren Lehrkräften Franz Schächner, Kathrin Kaulbach, Nicole Röhnert und Michael Zollinger in die Aula gekommen.

Konrektor Heinz Meinl wies auf die dauernde Gefahr hin, der Kinder im Straßenverkehr ausgesetzt seien. Deshalb sei diese Ausbildung durch die Verkehrserzieher der Polizei so wichtig. Im Namen der Marktgemeinde dankte Bürgermeister Hans Kummert den beteiligten Lehrkräften, den Verkehrserziehern Hans Gräml und Gerhard Männer, sowie dem TüV und der Sparkasse für deren Unterstützung.

Engelbert Mirbeth von der Verkehrswacht meinte, die Fahrradwimpel seien Ehre und Verpflichtung zugleich, wiesen sie doch die Besitzer als "geprüfte Radfahrer" aus. Gräml ermahnte die Kinder, nach bestandener Prüfung das Erlernte im Verkehr umzusetzen. Er schärfte ihnen ein, nie ohne Helm zu fahren. Der Verkehrserzieher kündigte für alle drei Klassen Üungsfahrten im realen Straßenverkehr an, damit die Kinder das Erlernte"in der rauen Wirklichkeit" vertiefen können.

 

Die erfolgreichen Schüler mit ihren Lehrkräften, den Verkehrserziehern und den Ehrengästen.

Nach der Wimpelübergabe gab es für alle Kinder eine Brotzeit, die der Markt spendierte.

Ehrenwimpel bekamen: Anika Bartmann, Katrin Fehm, Marion Giehrl, Sophia Hebeisen, Daniel Härtl, Christian Kellner, Andrea Kian, Miriam Koch, Alexander Kreß, Theodor Schliermann, Christian Schober, Michaela Stauber, Rebecca Urbanek und Tim Winkler.

Rotkäppchen signalisiert: Vorsicht!

Mützen für die Erstklässler

Auftakt einer landkreisweiten Aktion an der Schule in Hahnbach