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„Schexit“ oder „Schrexit“, das ist hier die Frage. Nach dem Brexit der Briten geht es nun an der Mittelschule Hahnbach Richtung Schulausgang – aber auf kreative Art.

Stolze Eltern, geschaffte Lehrer und erfolgreiche Schüler – alle kamen sie zur Entlassfeier für die zwölf Neuntklässler und die 54 Schülerinnen und Schüler der beiden zehnten Klassen des M-Zugs. So gut wie alle Schüler haben damit ihren Quali bzw. den mittleren Schulabschluss geschafft. Besonders hervorzuheben war hier die Zehntklässlerin Jacqueline Schertl, die mit der Traumnote 1,1 abschloss.

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Neben Begrüßungsworten, Zeugnisüberreichung und Ehrungen gab es jedoch auch Überraschendes. Einige Entlassschüler übernahmen die musikalische Umrahmung des Abends selbst – unterstützt von Musiklehrerin Regina Rester-Achhammer und Klaus Haselbeck. Ihre Interpretation von „History“ (One Direction) und „Geiles Leben“ (Glasperlenspiel) kam bei den Gästen sehr gut an.

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Doch der Höhepunkt der zweistündigen Veranstaltung war zweifelsohne die Comedyeinlage der Klassenleiterinnen Ulrike Mattgey (10Ma) und Cornelia Schießl (10Mb), die ihrer Schüler mit flotten Sprüchen gedachten. Schießl nahm unter anderem Jonas Graf aufs Korn, der „jeden Morgen Brille und Stifte vor dem Unterricht zurecht gelegt hat“. Und ihre Kollegin Mattgey überreichte ihrem baumlangen Schüler Johannes Dietrich sein Zeugnis mit den Worten „Der erste und einzige Schüler, der mich morgens mit „Na, Kleine“ begrüßt hat.“ Die beiden Lehrkräfte bewiesen ihre Kreativität auch in Sachen Wortneuschöpfung. Sie überlegten, ob die Entlassung der Schüler nun ein „Schexit“, ein normaler Schul-Exit, oder doch ein „Schrexit“ sei, der Austritt aus einer Schreckenszeit. Die Entscheidung darüber überließen die beiden „Animateure“ jedem Schüler selbst. Apropos Wortneuschöpfungen: Für alle Gäste gab es als krönenden Abschluss noch ein „Schlexit“ am überaus leckeren kalten Büffet.

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(Tatiana Sichelstiel)