Telefon Sekretariat: 09664/9134 - 50

Heutzutage ist es für fast jeden Arbeitnehmer ein Muss, fehlerfreie und ansprechend gestalteteTexte am Computer zu vefassen. Da ist es gut, dass dieses Wissen vermehrt auch in der Schule vermittelt wird. Und dass man damit sogar Preise gewinnen kann, zeigt beispielsweise die Hahnbacher Grund- und Mittelschule.

„Man geht gar nicht davon aus, dass man so gut ist.“ Die 17-jährige Elisa Rietzscher zeigt lächelnd ihre Urkunde. Die ehemalige Schülerin der Hahnbacher Mittelschule ist vergangenes Jahr Landessiegerin der Mittelschulen im bayerischen Schülerleistungsschreiben geworden. Und damit nicht genug. Johanna Giehrl, jetzige Zehntklässlerin an der Hahnbacher Schule, hat bei dem gleichen Leistungsschreiben einen hervorragenden dritten Platz erzielt.

DSCN0176

Jährlich veranstaltet der Bayerische Stenographenverband einen Wettbewerb unter 8. bis 10. Klassen aller Schularten. Die Jungen und Mädchen sollen unter anderem zeigen, dass sie einen Text so korrigieren können, dass Layout und Sprache stimmen. Für diese so genannte Autorenkorrektur haben die Schülerinnen und Schüler zehn Minuten Zeit. „Da muss man schon schnell sein und das alles so korrigieren, wie es vorgegeben ist“, erklärt Johanna Giehrl.

Textkorrektur2

Wie das genau geht, weiß Fachlehrerin Marlene Stopfer-Höhn, die Wirtschaft an der Mittelschule Hahnbach unterrichtet: „Die Schüler erhalten ihren Text als Word-Dokument am PC.  Zusätzlich bekommen sie einen Ausdruck des Textes. Die zu korrigierenden Stellen sind markiert und am Rand wird erläutert, wie sie verändert werden sollen.“

GiehrlRietzscher

 

Buchstaben und Wörter löschen und einfügen, Absätze einrücken, kopieren, einrahmen oder Schriftzeichen gestalten - das muss alles gut geübt werden. Und wer dann besonders schnell und präzise arbeitet, hält am Ende eine Urkunde mit einer guten Platzierung in den Händen. So wie Elisa Rietzscher und Johanna Giehrl. 

(Text: Tatiana Sichelstiel)